Herbst
Herbst mit Hund
Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur Ausrüstung, die nicht ausreicht.
Regen, Schlamm, Kälte und frühere Dunkelheit müssen gemeinsame Abenteuer nicht beenden. Passen Sie die Ausrüstung einfach an Wetter, Aktivität und den jeweiligen Hund an.
Was brauchen Sie gerade?
Springen Sie direkt zu dem, was Sie gerade brauchen.
Dunkelheit & Sichtbarkeit
So bleiben Sie und Ihr Hund in der Dämmerung und nach Einbruch der Dunkelheit gut sichtbar.
Wenn es kälter wird
So erkennen Sie, wann eine zusätzliche Schicht für Ihren Hund sinnvoll ist.
Herbstausflüge
Was praktisch ist, wenn Sie für ein paar Stunden oder den ganzen Tag unterwegs sind.
Bereit für den Herbst?
Haken Sie ab, was Sie bereits haben. Fehlendes können Sie direkt ergänzen.
Herbst in der Praxis
Praktische Tippps – direkt daneben zwei konkrete Möglichkeiten, die Ihnen die jeweilige Situation erleichtern können.
Wenn Sie in der Dämmerung unterwegs sind
Im Herbst kann ein Nachmittagsspaziergang noch im Hellen beginnen und eine halbe Stunde später ist es fast dunkel. Ein Licht am Hund hilft nicht nur Ihnen, sondern auch Autofahrern, Radfahrern und anderen Menschen, den Hund rechtzeitig zu erkennen.
Darauf sollten Sie achten:
- bringen Sie das Licht dort an, wo es nicht im Fell verschwindet,
- bei langhaarigen Hunden kann ein Licht am Geschirr praktischer sein als am Halsband,
- reflektierende Elemente ergänzen ein aktives Licht sehr gut.

Orbiloc LED-Licht
Ein gut sichtbares Licht für tägliche Abendspaziergänge, Bewegung in der Dämmerung und die Rückkehr von Ausflügen nach Einbruch der Dunkelheit.
Orbiloc ansehen
Reflektierende Hundebekleidung
Sie erhöhen die Sichtbarkeit des Hundes in der Dämmerung, bei Nebel und Regen sowie im Scheinwerferlicht. Sie ergänzen ein aktives Licht sehr gut.
Reflektierende Ausrüstung auswählenWenn es draußen regnet
Nicht jeder Hund braucht einen Regenmantel. Bei kurzhaarigen Hunden, Senioren, Hunden mit wenig Unterwolle oder längeren Aufenthalten draußen kann eine wasserdichte Schicht den Komfort jedoch deutlich erhöhen.
Nach der Rückkehr sollte möglichst schnell die meiste Feuchtigkeit aus dem Fell entfernt werden – besonders wenn der Hund anschließend in einem kühleren Auto oder zu Hause ruht.
Praktische Grundausstattung:
- ein Regenmantel passend zu den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes,
- ein saugfähiges Handtuch oder ein Bademantel nach der Rückkehr,
- Ausrüstung, die sich nach einem schlammigen Spaziergang leicht reinigen lässt.

Regenmäntel für Hunde
Eine wasserdichte Schicht hilft, den Hund bei längeren Spaziergängen trocken zu halten und Auskühlung bei Wind und Regen zu reduzieren.
Regenmantel auswählen
Bademantel für einen nassen Hund
Regen kommt manchmal überraschend. Ein saugfähiger Bademantel zieht Feuchtigkeit aus dem Fell und hält einen Teil des Wassers von Auto, Hundebett und Wohnung fern.
Bademantel auswählenWann eine zusätzliche Schicht sinnvoll ist
Die Außentemperatur allein ist nicht entscheidend. Fell, Alter und Kondition des Hundes, Wind, Regen und die Frage, ob der Hund läuft oder beispielsweise zwischen Trainingseinheiten wartet, spielen ebenfalls eine Rolle.
Ein Hund, der sich bei Bewegung problemlos aufwärmt, braucht Kleidung möglicherweise erst dann, wenn die Aktivität vorbei ist.
Kleidung ist besonders sinnvoll, wenn:
- der Hund kurzhaarig oder kälteempfindlich ist,
- er zwischen einzelnen Aktivitäten wartet,
- er nach der Bewegung ruht und sich nicht mehr selbst aufwärmt.

Pullover & wärmere Schichten
Zum Warten, Reisen und Ausruhen oder für Hunde, die etwas zusätzliche Wärme brauchen, ohne eine dicke Winterjacke zu tragen.
Wärmere Schicht auswählenBraucht Ihr Hund Kleidung?
Nicht jeder Hund braucht bei derselben Temperatur eine zusätzliche Schicht. Fell, Alter, Bewegung, Wind und Regen spielen eine Rolle. Im Ratgeber erfahren Sie, wann Hundebekleidung wirklich sinnvoll ist.
Wann braucht ein Hund einen Mantel?Wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind
Der Herbst ist ideal für längere Ausflüge mit Hund. Es ist nicht so heiß wie im Sommer, aber das Wetter kann sich schnell ändern.
Praktisch für Rucksack oder Auto:
- ein gut sitzendes Geschirr und eine bequeme Leine,
- Wasser auch bei kühlerem Wetter,
- Leckerlis oder ein kleiner Energiesnack,
- ein Licht, falls Sie erst im Dunkeln zurückkommen,
- ein Handtuch oder Bademantel fürs Auto,
- eine Ersatz- oder wärmere Schicht je nach Wetter.

Bequemes Geschirr
Für mehrstündige Spaziergänge und ganztägige Ausflüge ist ein Geschirr praktisch, das gut sitzt und den Hund nicht in seiner Bewegung einschränkt.
Geschirr auswählen
Leinen für Spaziergänge & Ausflüge
Eine bequeme Leine eignet sich für normale Spaziergänge, Wanderungen und Situationen, in denen Sie Ihren Hund zuverlässig unter Kontrolle haben möchten.
Leine auswählenSweetEnergy
Stellen Sie eine Herbst-Ausrüstung fürs Auto zusammen
Im Herbst hat es sich für mich bewährt, einige Dinge dauerhaft im Auto zu haben. Neben einem Ersatzhalsband mit Leine und Kotbeuteln packe ich auch ein Licht, ein Handtuch, einen Hundebademantel, ein paar Leckerlis und je nach Wetter eine Ersatzschicht ein. So muss man vor jedem Ausflug nicht überlegen, was man wieder zu Hause vergessen hat.
PS: Leckerlis lege ich erst im Herbst ins Auto, wenn nicht mehr die Gefahr besteht, dass sie an heißen Sommertagen verderben.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Schauen Sie sich die Hunde unserer Kunden an und lassen Sie sich inspirieren, wie SweetEnergy-Ausrüstung im Alltag funktioniert.
KundengalerieWie geht es weiter?
Liste der Artikel
Hundebekleidung ist kein Verwöhnen. Wenn sie einen Zweck erfüllt.
Manche Hunde kommen mit Frost problemlos zurecht, andere beginnen schon beim Warten vor einem Café im Herbst zu zittern. Es gibt weder eine einzige Temperatur noch eine Regel für alle. Entscheidend sind der individuelle Hund, das Wetter und das, was Sie gerade gemeinsam unternehmen.

Es gibt keine Temperatur, ab der jeder Hund Kleidung braucht
Zwei Hunde können bei demselben Wetter nebeneinanderstehen und trotzdem etwas völlig Unterschiedliches brauchen. Achten Sie auf Fell, Alter, Kondition, Wetter und vor allem darauf, wie viel sich der Hund bewegt.
Bevor Sie zur Hundebekleidung greifen, stellen Sie sich drei Fragen
Sie sagen mehr aus als die Zahl auf dem Thermometer.
Welches Fell hat Ihr Hund?
Dichte Unterwolle isoliert anders als kurzes Fell ohne Unterwolle. Wichtig sind außerdem Felldichte, Schur und die Frage, wie schnell der Hund durchnässt.
Was wird Ihr Hund tun?
Ein Hund, der durch den Wald läuft, wärmt sich ganz anders auf als ein Hund, der im Auto, beim Training oder neben Ihnen an der Haltestelle wartet.
Wie ist das Wetter?
Es geht nicht nur um die Temperatur. Wind, Regen und Feuchtigkeit können den Wärmekomfort deutlich verändern.
Welche Hunde profitieren besonders häufig von Kleidung?
Die Rasse ist nur ein erster Anhaltspunkt. Entscheidend ist immer der einzelne Hund.
Kurzhaarige Hunde und Hunde ohne Unterwolle
Fehlt eine dichte isolierende Fellschicht, kann ein Hund bei Kälte schneller Wärme verlieren. Typische Beispiele sind kurzhaarige Vorstehhunde, Dobermänner oder andere athletisch gebaute Hunde mit feinem Fell.
Welpen und Senioren
Das Alter kann beeinflussen, wie gut ein Hund seinen Wärmekomfort hält. Bei Senioren spielt außerdem oft eine geringere Bewegungsmenge eine Rolle.
Kälteempfindliche Hunde
Manche Hunde zeigen selbst deutlich, dass sie eine zusätzliche Schicht brauchen. Sie suchen Wärme, möchten nicht in der Kälte herumstehen oder fühlen sich bei längeren Aufenthalten draußen unwohl.
Hunde beim Warten
Ein sportlicher Hund kann während der Leistung angenehm warm sein und zehn Minuten später bewegungslos dastehen. Gerade das Warten vor und nach der Aktivität ist oft die Situation, in der eine leichte Schicht besonders sinnvoll ist.
Bewegung verändert die Regeln
Ein und derselbe Hund kann innerhalb eines Nachmittags Kleidung brauchen – und später wieder nicht.
Bewegung erzeugt Wärme
Beim Laufen, Agility, Canicross oder zügigen Wandern erzeugen die Muskeln Wärme. Eine zu dicke Schicht kann bei intensiver Bewegung deshalb unnötig sein.
Wärmekomfort im Blick behalten
Das Warten auf den Start, eine Pause zwischen Trainingseinheiten oder die Erholung nach der Belastung sind andere Situationen. Der Hund bewegt sich nicht mehr und der aufgewärmte Körper kann schneller auskühlen.
Pullover, Regenmantel oder Winterjacke?
Sie brauchen nicht ein Kleidungsstück für alles. Jede Schicht erfüllt einen etwas anderen Zweck.

Pullover & Fleece
Eine leichte wärmende Schicht zum Warten, Reisen und Ausruhen oder für Hunde, die etwas zusätzliche Wärme brauchen, ohne eine schwere Winterjacke zu tragen.

Regenmäntel
Sie schützen in erster Linie vor Wasser und Wind. Der Hund muss dadurch nicht unbedingt zusätzlich isoliert werden, bleibt aber länger trocken und kann seine eigene Körperwärme leichter halten.

Winterbekleidung
Für kälteempfindliche Hunde, Senioren, Hunde ohne ausgeprägte Unterwolle oder Situationen, in denen sich der Hund längere Zeit nicht intensiv bewegt.
Layering: wenn eine Schicht nicht reicht
Wie beim Menschen muss ein Hund nicht ein Kleidungsstück für jedes Wetter haben. Praktisch kann es sein, verschiedene Schichten je nach aktueller Situation zu kombinieren.
Ein Pullover wärmt, schützt aber allein nicht unbedingt vor Regen. Ein leichter Regenmantel hält den Hund dagegen trocken und schützt vor Wind, bietet aber möglicherweise nicht genug Wärme. Bei kaltem und nassem Wetter kann deshalb die Kombination Pullover + Regenmantel sehr gut funktionieren.
Wichtig ist, dass die Schichten nirgends drücken, sich nicht zusammenschieben, die Bewegung nicht einschränken und zur Bewegungsintensität des Hundes passen.
Bei einem aktiven Hund kann Layering sogar innerhalb eines Tages sinnvoll sein: beim Warten ein Pullover, bei Regen darüber ein Regenmantel und bei intensiver Bewegung je nach Bedarf eine oder beide Schichten ausziehen.

Manchmal ist Regen wichtiger als die Temperatur
Kalter Wind und nasses Fell können für einen Hund unangenehmer sein als ein trockener Tag mit niedrigerer Temperatur. Ein Regenmantel muss deshalb keine Winterjacke sein – häufig besteht seine wichtigste Aufgabe einfach darin, den Hund trocken zu halten.
Besonders sinnvoll ist er bei längeren Aufenthalten draußen, bei Hunden, die schnell durchnässen, oder wenn der Hund danach in einem kühleren Auto ruhen wird.
Regenmäntel ansehenEin Bademantel rettet den Hund. Und oft auch das Auto.
Manchmal beginnt es völlig unerwartet zu regnen. Ein anderes Mal läuft der Hund durch jede Pfütze auf dem Weg und der Regenmantel spielt irgendwann keine große Rolle mehr.
Ein saugfähiger Hundebademantel zieht Feuchtigkeit aus dem Fell und ist nach Regen, Baden, Schwimmen oder dem Abspülen eines matschigen Hundes praktisch. Außerdem bleibt ein Teil des Wassers im Bademantel statt auf Autositzen, Hundebett und Wänden.
Bademantel auswählen
Und was ist mit Hundesportlern?
Bei einem aktiven Hund sollte man die eigentliche Leistung von der Zeit davor und danach unterscheiden. Beim Laufen wärmt sich der Hund durch Bewegung auf, nach dem Training steht er jedoch vielleicht im Auto oder wartet zwischen einzelnen Läufen. Genau dann kann eine Schicht sinnvoll sein, die hilft, die Muskulatur während der Erholung angenehm warm zu halten.
RegenerationsbekleidungVorsicht vor dem anderen Extrem
Wärmer bedeutet nicht automatisch besser. Wenn der Hund losläuft und sich deutlich aufwärmt, kann es sinnvoll sein, eine Schicht auszuziehen. Passen Sie die Kleidung an das aktuelle Wetter und die Bewegungsmenge an – das Ziel ist Komfort, nicht maximale Isolierung.
Und zum Schluss die Passform: Der Hund muss sich natürlich bewegen können
Auch das beste Material hilft nicht, wenn die Kleidung den Hund in seiner Bewegung einschränkt.
Achten Sie beim Anprobieren auf
- freie Bewegung der Schultern,
- einen vollständigen Schritt der Vorder- und Hinterbeine,
- dass die Kleidung nicht am Hals zieht,
- dass sie nicht seitlich verrutscht,
- dass sie nirgends scheuert.
Nicht nur die Größe, sondern auch der Einsatzzweck
Kleidung zum Ausruhen kann anders geschnitten sein als eine Schicht, in der der Hund laufen soll. Bei aktiver Bewegung braucht er vor allem ausreichend Platz an Schultern und Hüften.
Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, sollten Sie auch den Körperbau des Hundes und den vorgesehenen Einsatzzweck berücksichtigen.
Sollte Ihr Hund also Kleidung tragen?
Vielleicht ja. Vielleicht gar nicht. Statt einer allgemeinen Regel sollten Sie Ihren eigenen Hund beobachten: sein Fell, seine Bewegung, die Dauer draußen und das Wetter. Betrachten Sie Hundebekleidung als funktionale Ausrüstung, die Sie dann einsetzen, wenn sie Ihrem Hund tatsächlich einen Vorteil bringt.